Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
der deluxe Marketing GmbH

Stand: 01.01.2026

§ 1 Geltungsbereich

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, die zwischen der deluxe Marketing GmbH (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden über die Erbringung von Dienstleistungen oder die Nutzung der Plattform suite.deluxe-marketing.com geschlossen werden.
  2. Kunden im Sinne dieser AGB können sowohl Unternehmer (§ 14 BGB) als auch Verbraucher (§ 13 BGB) sein. Soweit die vorliegenden AGB zwischen Unternehmern und Verbrauchern differenzieren, wird dies ausdrücklich kenntlich gemacht.
  3. Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zugestimmt.
  4. Diese AGB gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen mit dem Kunden, ohne dass es eines erneuten ausdrücklichen Hinweises bedarf.

§ 2 Anbieter

Vertragspartner des Kunden ist:

deluxe Marketing GmbH
Neuer Wall 10
20354 Hamburg

Vertreten durch: Patrick Tscherner

Telefon: +49 (0)89 24 88 37 490
E-Mail: info@deluxe-marketing.com

Handelsregister: HRB 188476
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
USt-IdNr.: DE285866510

§ 3 Vertragsgegenstand

  1. Der Anbieter erbringt Dienstleistungen insbesondere in folgenden Bereichen:
    • Suchmaschinenoptimierung (SEO) und KI-Optimierung
    • Online-Marketing (Google Ads, Meta Ads, LinkedIn Ads)
    • Web- und Softwareentwicklung
    • Hosting-Leistungen
    • Systemdienstleistungen und technischer Support
  2. Darüber hinaus betreibt der Anbieter die Plattform suite.deluxe-marketing.com (nachfolgend „Suite“), über die Kunden Leistungen des Anbieters buchen und verwalten können.
  3. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, dem Angebot oder der Buchungsbestätigung des Anbieters. Diese sind vorrangig gegenüber den allgemeinen Regelungen dieser AGB.
  4. Supportleistungen, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden gesondert nach Aufwand berechnet.

§ 4 Vertragsschluss

  1. Die Darstellung der Leistungen auf der Website sowie in Angeboten und Preislisten des Anbieters stellt kein verbindliches Angebot, sondern lediglich eine unverbindliche Aufforderung zur Bestellung dar (invitatio ad offerendum).
  2. Ein Vertrag kommt ausschließlich durch eine ausdrückliche Willenserklärung zustande, insbesondere durch:
    • die schriftliche oder elektronische Beauftragung durch den Kunden und Annahme durch den Anbieter,
    • die Registrierung auf der Plattform und ausdrückliche Bestätigung durch den Anbieter,
    • oder die Buchung einer Leistung über die Suite mit anschließender Buchungsbestätigung.
  3. Bei der Nutzung der Suite gilt der Vertrag spätestens mit Abschluss einer Buchung oder der Aufladung von Guthaben als geschlossen, sofern der Anbieter die Transaktion nicht innerhalb von 24 Stunden ablehnt.
  4. Der Anbieter ist berechtigt, Vertragsangebote ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

§ 5 Art der Leistungen

  1. Sämtliche Leistungen des Anbieters werden als Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB erbracht. Es werden keine Werkverträge im Sinne des § 631 BGB geschlossen, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
  2. Sofern im Einzelfall konkrete Arbeitsergebnisse geschuldet sind, gilt dies nur, wenn dies ausdrücklich schriftlich als Werkleistung vereinbart wurde.
  3. Der Anbieter schuldet die sorgfältige und fachgerechte Erbringung der vereinbarten Leistungen, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, insbesondere keine garantierten Rankings, Reichweiten, Conversions oder Umsätze. Ergebnisse hängen von einer Vielzahl externer Faktoren ab (z. B. Algorithmusänderungen von Suchmaschinen, Marktentwicklungen, Nutzerverhalten), die der Anbieter nicht beeinflussen kann.
  4. Da es sich um Dienstleistungen handelt, ist eine förmliche Abnahme nicht erforderlich.

§ 6 Preise und Zahlungsbedingungen

  1. Alle angegebenen Preise verstehen sich in Euro zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich als Bruttopreise ausgewiesen.
  2. Rechnungen des Anbieters sind sofort fällig, sofern keine abweichende Zahlungsfrist vereinbart wurde.
  3. Bei Zahlungsverzug gilt folgender Mahnprozess:
    • nach 14 Tagen ab Fälligkeit: Zahlungserinnerung
    • nach weiteren 7 Tagen: Erste Mahnung
    • nach weiteren 7 Tagen: Zweite Mahnung

    Mit Ablauf der jeweils gesetzten Frist tritt Verzug ohne weitere Mahnung ein.

  4. Im Verzugsfall sind folgende Kosten und Zinsen zu erstatten:
    • Verzugszinsen gegenüber Verbrauchern: 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz (§ 247 BGB)
    • Verzugszinsen gegenüber Unternehmern: 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB)
    • Verzugspauschale gegenüber Unternehmern: 40,00 € (§ 288 Abs. 5 BGB)
    • Mahngebühren: Der Anbieter ist berechtigt, die tatsächlich entstandenen Mahnkosten pauschal mit bis zu 5,00 € je Mahnung zu berechnen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
  5. Der Anbieter behält sich vor, seine Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich offener Forderungen zurückzuhalten, sofern dies verhältnismäßig ist.
  6. Die Aufrechnung mit Gegenforderungen ist dem Kunden nur gestattet, wenn seine Gegenforderungen unbestritten, rechtskräftig festgestellt oder entscheidungsreif sind.

§ 7 Plattform (Suite)

  1. Die Nutzung der Suite setzt die Registrierung mit einem persönlichen Account voraus. Ein Anspruch auf Registrierung besteht nicht.
  2. Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Zugangsdaten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Bei Verdacht auf Missbrauch ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
  3. Der Anbieter ist berechtigt, Funktionen und Leistungen der Suite weiterzuentwickeln, anzupassen oder zu ändern. Über wesentliche Änderungen, die die vertraglich vereinbarten Leistungen des Kunden betreffen, wird der Kunde rechtzeitig informiert.
  4. Ein Anspruch auf permanente und unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Suite besteht nicht. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für eine jederzeitige, ununterbrochene oder fehlerfreie Verfügbarkeit der Suite. Geplante Wartungsarbeiten werden dem Kunden soweit möglich im Voraus angekündigt.

§ 8 Guthaben / Prepaid-System

  1. Leistungen über die Suite werden ausschließlich auf Guthabenbasis erbracht. Das erforderliche Guthaben ist vorab zu erwerben.
  2. Guthaben ist nicht übertragbar und kann nicht auf andere Accounts oder an Dritte übertragen werden.
  3. Rückerstattungen von Guthaben erfolgen ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere im Falle eines wirksamen Widerrufs (§ 12 dieser AGB) oder einer durch den Anbieter zu vertretenden außerordentlichen Kündigung.
  4. Nicht verbrauchtes Guthaben verfällt nicht, sofern der Account aktiv ist. Bei nachgewiesenem Missbrauch (§ 10) kann Guthaben eingefroren oder verfallen, sofern dies gesetzlich zulässig ist.

§ 9 Hosting-Leistungen

  1. Hosting-Leistungen werden grundsätzlich im Voraus abgerechnet. Der jeweils vereinbarte Abrechnungszeitraum ergibt sich aus dem Leistungsangebot oder der Buchungsbestätigung.
  2. Der Anbieter schuldet keine bestimmte Verfügbarkeit der Hosting-Leistungen. Insbesondere können Wartungsarbeiten, technische Störungen, Einwirkungen Dritter oder externe Einflüsse zu vorübergehenden Einschränkungen oder Ausfällen führen.
  3. Sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde, umfasst das Hosting ausschließlich die Bereitstellung der technischen Infrastruktur. Die Einrichtung, Konfiguration und Pflege von Inhalten, E-Mail-Postfächern, Weiterleitungen, DNS-Einträgen, Datenbanken, Anwendungen oder sonstigen Funktionen obliegt dem Kunden selbst und ist nicht Bestandteil des Hostings, sofern diese Leistungen nicht ausdrücklich als gesonderte Zusatzleistung vereinbart wurden.
  4. Der im jeweiligen Hostingpaket enthaltene Speicherplatz ist begrenzt. Bei Überschreitung des vereinbarten Speicherplatzes ist der Anbieter berechtigt, zusätzlichen Speicherplatz mit 5,00 € netto pro angefangenem Gigabyte und Monat abzurechnen. Alternativ ist der Anbieter berechtigt, die Nutzung bis zur Reduzierung des Speicherverbrauchs oder Buchung zusätzlichen Speicherplatzes einzuschränken.
  5. Der Kunde ist für die regelmäßige Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich, sofern keine ausdrückliche Vereinbarung über Datensicherungen durch den Anbieter getroffen wurde. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Datenverluste, soweit diese durch fehlende oder unzureichende Datensicherung durch den Kunden verursacht wurden.
  6. Eine Haftung für Datenverluste ist ausgeschlossen, soweit diese nicht auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters beruhen und der Kunde nicht nachweist, dass eine ordnungsgemäße Datensicherung erfolgt ist.
  7. Der Anbieter ist berechtigt, die Nutzung von Hosting-Leistungen einzuschränken, wenn durch übermäßige Inanspruchnahme von Systemressourcen (z. B. CPU, Speicher, Datenbanklast) die Stabilität, Sicherheit oder Verfügbarkeit der Systeme beeinträchtigt wird.
  8. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter nach schriftlicher Ankündigung mit angemessener Nachfrist berechtigt:
    • die Hosting-Leistungen vorübergehend zu sperren,
    • Zugänge zu deaktivieren.
  9. Bleibt die Zahlung nach erfolgter Sperrung weiterhin aus, gilt folgendes:
    • Nach einer weiteren Frist von 14 Tagen nach Sperrung ist der Anbieter berechtigt, das Vertragsverhältnis außerordentlich zu kündigen.
    • Nach einer weiteren Frist von 14 Tagen nach Kündigung ist der Anbieter berechtigt, gespeicherte Kundendaten unwiederbringlich zu löschen. Dem Kunden wird empfohlen, vor Ablauf dieser Frist eine Datensicherung durchzuführen.
  10. Der Anbieter ist berechtigt, Hosting-Leistungen ganz oder teilweise vorübergehend ohne vorherige Ankündigung zu sperren oder einzuschränken, wenn dies zur Gefahrenabwehr, zur Wahrung der Sicherheit der IT-Infrastruktur des Anbieters oder Dritter oder zur Verhinderung rechtswidriger Handlungen erforderlich ist.
  11. Der Anbieter wird den Kunden über eine Sperrung unverzüglich informieren, soweit hierdurch der Zweck der Maßnahme nicht gefährdet wird. Die Freischaltung erfolgt nach Beseitigung der Ursache.
  12. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die aus berechtigten Maßnahmen nach diesem § 9 entstehen, soweit diese nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.

§ 10 Missbrauch und unzulässige Nutzung

  1. Jede missbräuchliche Nutzung der Leistungen des Anbieters ist untersagt. Als Missbrauch gilt insbesondere:
    • die Manipulation von Nutzerverhalten oder Klickdaten durch automatisierte oder unerlaubte Mittel,
    • Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen von Google, Meta, LinkedIn oder anderer eingesetzter Plattformen,
    • die Nutzung der Dienste für rechtswidrige Zwecke,
    • die Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte.
  2. Bei Verdacht auf oder nachgewiesenem Missbrauch ist der Anbieter berechtigt, betroffene Accounts unverzüglich zu sperren und laufende Kampagnen zu stoppen. Der Anbieter wird den Kunden hierüber informieren.
  3. Im Falle einer berechtigten Sperrung wegen Missbrauchs besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits erbrachter Leistungen oder eingesetzten Guthabens, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

§ 11 Mitwirkungspflichten des Kunden

  1. Der Kunde ist verpflichtet, alle zur Leistungserbringung erforderlichen Inhalte, Zugangsdaten, Informationen und Freigaben rechtzeitig und vollständig bereitzustellen.
  2. Der Kunde trägt die alleinige Verantwortung für die Rechtmäßigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte, insbesondere hinsichtlich Urheberrechten, Markenrechten, Datenschutzbestimmungen und sonstiger gesetzlicher Vorschriften.
  3. Verzögerungen in der Leistungserbringung, die auf fehlende oder verspätete Mitwirkung des Kunden zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten des Anbieters. Der Anbieter ist in diesen Fällen berechtigt, vereinbarte Fristen entsprechend anzupassen.

§ 12 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbraucher (§ 13 BGB) haben nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen ein gesetzliches Widerrufsrecht.

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (deluxe Marketing GmbH, Neuer Wall 10, 20354 Hamburg, E-Mail: info@deluxe-marketing.com) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein per E-Mail oder Post übermitteltes Schreiben) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts

Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben haben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An:
deluxe Marketing GmbH
Neuer Wall 10
20354 Hamburg
E-Mail: info@deluxe-marketing.com

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):

Bestellt am (*): ___________________________
Name: ___________________________
Anschrift: ___________________________
Datum: ___________________________
Unterschrift: ___________________________ (nur bei Mitteilung auf Papier)

(*) Unzutreffendes streichen.

§ 13 Haftung

  1. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
  2. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur dann, wenn eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht) verletzt wurde – d. h. eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesen Fällen ist die Haftung begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
  3. Soweit gesetzlich zulässig, haftet der Anbieter nicht für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen oder sonstige mittelbare Schäden, sofern kein Fall von Ziffer 1 vorliegt.
  4. Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und sonstigen Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
  5. Die Regelungen des Produkthaftungsgesetzes sowie zwingende gesetzliche Haftungsregelungen bleiben von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen unberührt.

§ 14 Höhere Gewalt

  1. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Leistungen zu erbringen, soweit und solange die Leistungserbringung aufgrund von Ereignissen höherer Gewalt verhindert oder unzumutbar erschwert wird. Als höhere Gewalt gelten Ereignisse, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen und auch durch zumutbare Sorgfalt nicht abgewendet werden konnten, insbesondere Naturkatastrophen, Pandemien, Cyberangriffe auf Drittinfrastrukturen, Ausfall von Telekommunikationsnetzen oder behördliche Anordnungen.
  2. Der Anbieter wird den Kunden über das Auftreten und den voraussichtlichen Wegfall eines Hindernisses höherer Gewalt unverzüglich informieren.
  3. Dauert ein Hindernis höherer Gewalt länger als vier Wochen an, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen. Bereits erbrachte Leistungen sind in diesem Fall anteilig zu vergüten.

§ 15 Laufzeit und Kündigung

  1. Die Laufzeit eines Vertrages sowie etwaige Mindestlaufzeiten ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder Buchungsbestätigung.
  2. Verträge ohne festgelegte Laufzeit können von beiden Parteien jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende ordentlich gekündigt werden, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
  3. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung dauerhaft in Zahlungsverzug ist oder gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt.
  4. Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail).
  5. Bereits im Voraus gezahlte Beträge für Leistungszeiträume, die nach dem Wirksamwerden der Kündigung liegen, werden anteilig erstattet, sofern die Kündigung nicht auf einem vom Kunden zu vertretenden wichtigen Grund beruht.

§ 16 Nutzungsrechte

  1. Soweit der Anbieter für den Kunden Werke oder Inhalte (z. B. Texte, Grafiken, Software-Code) erstellt, räumt er dem Kunden nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vereinbarten Verwendungszweck ein.
  2. Vor vollständiger Bezahlung verbleiben sämtliche Rechte an den erstellten Werken beim Anbieter.
  3. Die Übertragung von Nutzungsrechten an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.

§ 17 Datenschutz

  1. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich zur Erfüllung des Vertrages sowie auf Grundlage der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der DSGVO.
  2. Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung des Anbieters.
  3. Soweit der Anbieter im Rahmen seiner Leistungen personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, ist ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO abzuschließen.

§ 18 Online-Streitbeilegung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die unter folgendem Link erreichbar ist: https://ec.europa.eu/consumers/odr/

Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 19 Änderungen dieser AGB

  1. Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Dies gilt insbesondere für laufende Vertragsverhältnisse. Über Änderungen wird der Kunde mindestens 30 Tage vor dem geplanten Inkrafttreten per E-Mail informiert.
  2. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert. Auf dieses Widerspruchsrecht und die Bedeutung des Schweigens wird der Anbieter in der Mitteilung gesondert hinweisen.
  3. Bei fristgerechtem Widerspruch des Kunden ist der Anbieter berechtigt, das Vertragsverhältnis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der geänderten AGB ordentlich zu kündigen.

§ 20 Schlussbestimmungen

  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
  2. Für Streitigkeiten mit Unternehmern ist ausschließlicher Gerichtsstand Hamburg.
  3. Für Streitigkeiten mit Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand, insbesondere der Wohnsitz des Verbrauchers.
  4. Erfüllungsort gegenüber Unternehmern ist der Sitz des Anbieters in Hamburg.
  5. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften. Gleiches gilt im Falle einer Regelungslücke.
  6. Frühere Fassungen dieser AGB werden vom Anbieter archiviert und können auf Anfrage eingesehen werden.